Das Orchester

Die Camerata del Cardellino (Kammerorchester des Distelfinken) ist ein Ensemble, das professionelle Musiker aus dem Ruhrgebiet mit der gemeinsamen Leidenschaft für die alte Musik verbindet. Namensgebend ist das Flötenkonzert “Il Cardellino” Opus 10 Nummer 2 von Antonio Vivaldi. Ursprünglich war der Gründer und Leiter Sergio Gelsomino der „Cardellino“ (Distelfink) aber mittlerweile nennt das Publikum und die Presse alle Mitglieder des Orchesters „Distelfinken“. Der Schwerpunkt des Repertoires liegt in der Klassik und der Barockzeit. Nach Bedarf wird auch auf historischen Instrumenten und mit einem 415Hz Diapason gespielt.


Sergio Gelsomino
Leitung, Querflöte und Traversflöte

Sergio Gelsomino, erste Ausbildung am Musikinstitut Vincenzo Bellini in Caltanissetta / Italien; Magisterexamen in Querflöte und Musikwissenschaft an der Universität Bologna; Meisterkurse bei Maurizio Simeoli, Peter Lukas Graf und Barthold Kuijken; Dirigentenausbildung unter anderem bei Claus Eickhoff und Ennio Nicotra. Zwanzig Jahre Erfahrung in Orchestern und Kammerorchestern in Italien, Deutschland und den USA. Dozent an Musikschulen in Turin, Dortmund und Gladbeck. Er widmet sich im Moment insbesondere dem von ihm gegründeten und geleiteten Kammerorchester Camerata del Cardellino. www.sergiogelsomino.com


Helmut Künne
Geige
und Bratche

Helmut Künne, ermutigt durch die erfolgreichen Teilnahme bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert“, begann seine pädagogische Laufbahn bereits 1976 als Student in der Musikschule Dortmund und er setze seine Tätigkeit als Instrumentalpädagoge an der Städtischen Musikschule Schwerte bis in die heutige Zeit fort. Seine drei Kinder sind ebenfalls musikalisch ausgebildet und pflegen ihre künstlerische Ader durch öffentliche Auftritte. Seine Streichinstrumente wie Violine, Viola und Violoncello führten ihn in die Musikhochschulen Dortmund und Münster, wo er seine Examina Ende der siebziger Jahre absolvierte und zahlreiche Fortbildungen, wie Kammermusikkurse, Orchesteraufführungen und besonders die Studien der historische Spielweise auf der Barockvioline folgten. Seine Tätigkeit als Dirigent führte ihn in den neunziger Jahren bis zu den Aufführungen.


Kornelia Borcsik
Fagott und Barockfagott

Kornelia Borcsik, Studium am Béla-Bartók-Konservatorium in Miskolc / Ungarn bei Ferenc Nemes; Abschluss mit Auszeichnung. In dieser Zeit spielte sie bereits mit diversen Orchestern die großen Fagottkonzerte. Anschließend künstlerisches Diplom an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bei Matthias Rein. Mit ihrer Interpretation der berühmten Kreutzer-Variationen für Fagott und Orchester sorgte sie beim Konzertexamen für Furore. Seither gefragte Solistin. Aufbaustudium im Fach historische Instrumentalpraxis (Barockfagott) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Christian Beuse. Nach zehn Jahren im Kammerorchester der Neuen Operette Düsseldorf, wirkt sie heute als Musiklehrerin an der Musikschule Gladbeck sowie an der Musik- und Kunstschule Wesel.


Clara Ernst
Cembalo und Orgel

Clara Ernst, geboren in Schweinfurt, studierte nach dem Abitur an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik Bayreuth. 2012 legte sie die kirchenmusikalische B-Prüfung ab, 2013 und 2015 folgten zwei weiter pädagogische Abschlüsse in den Fächern Klavier und Orgel sowie zwei künstlerische Abschlüsse in Dirigieren und Orgelimprovisation und die kirchenmusikalische A-Prüfung. Sie war Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung und erhielt das Deutschlandstipendium. Parallel zum Studium war sie als Instrumentalpädagogin, Organistin, Cembalistin, Pianistin und Contiuospielerin tätig (u.a. in der Trinitatiskirche (Köln) und der Berliner Philharmonie).
Anschließend arbeitete sie freiberuflich als Lehrkraft der Musikschule Kandel (Rheinland-Pfalz) und war Organistin und Chorleiterin der Gemeinde St.Pius/Kandel.
Seit 2016 ist Clara Ernst als A-Kantorin an St. Viktor in Schwerte tätig und trägt mit verschiedenen Veranstaltungsreihen, in denen auch die Kern-Orgel (2014) glänzen kann, zum reichen kulturellen Leben der Stadt bei.


Anton Gölle – Geige

Daniela Mickail – Geige

Manuel Rohlfing – Geige

Ernst Hesse – Bratsche

Mara Scholl – Cello

Julia Tarasova – Cello

Oleksiy Velychko – Kontrabass